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Was ist ...

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Beitelmauerwerk ist ein Schmuckmauerwerk, traditionell am Schildgiebel anzutreffen. Rechtwinklig zur Neigung des Ortgangs werden Läuferreihen in Form von gleichschenkeligen Dreiecken gemauert. Diese stossen dann auf den normalen Verband mit horizontalen Lagerfugen.

Der Bummert als ländliches Arbeiterhaus Ostfrieslands war eine kostensparende Bauweise für zwei Familien. An eine trennende Wand mit einem Schornstein schlossen sich beiderseits dieser Mauer die Wohnräume und danach die Stallungen an, deren Dächer am äusseren Giebel zur Ersparnis von Ziegelmaterial voll abgewalmt waren.

Buntglasecke, auch Friesenecke genannt. In speziellen Abmessungen quadratisch zugeschnittenes, flaches Überfangglas mit den Maßen 10x10 bis 14x14 cm, bei dem partiell die obere dünne Farbschicht weggeschliffen wurde. Dadurch konnten verschiedene dekorative Muster zusammengestellt werden. Buntglasscheiben finden sich in Oberlichtern von Haustüren seit der Mitte des 19. Jahrhunderts, später auch in Treppenhausfenstern, Glasabschlusstüren und selten auch in Haustüren. Die häufigste Farbkombination war Rot-Blau im diagonalen Wechsel, wobei diese Ecken nur in Verbindung mit einer speziellen Ecksprossenunterteilung des Oberlichts vorkommen.

Butzen sind Schlafkammern, heute würde man Schrankbett sagen. Die früher üblichen Einraumwohnungen boten meist an der Aussenwand den duch eine verbretterte Wand abgetrennten Schlafbereich. Es gibt aber auch Raumteilerkonstruktionen, eine Öffnung zum Beispiel zur Küche, die andere zu Guten Stube In dieser Wand befanden sich Klapptüren für den Einstieg in die Butze. Oftmals wurde der Bereich der Upkamer für die Butzen genutzt, da die geringe Raumhöhe nochmals durch die Halbkellerdecke reduziert wurde.

Friesengiebel, mitlerweile in jedem Neubaugebiet Ostfrieslands zu finden. Ein Zwerchgiebel (über der Dachtraufe aufsteigender, nicht zurückgesetzter Dachaufbau) mit einem steilen Satteldach über dem Hauseingang.

Gulf, Barg als Bezeichnung für den ebenerdigen, mächtigen bis zum First reichenden Lagerraum zwischen dem Ständerwerk eines Niederdeutschen Hallenhauses. Die Besonderheit dieser erdlastigen Erntegutlagerung führte zu einem neuenTyp, dem Gulfhaus und ermöglichte die Verwendung weitaus schwächerer Bauhölzer für einen weitaus grösseren Bergeraum gegenüber der balkenlastigen Konstruktion des Niederdeutschen Hallenhauses. Dieser Haustyp ist gekennzeichnet durch die asymmetrische Anordnung des Einfahrtstores und ein fachwerkloses Mauerwerk. Dieser Haustyp entwickelte sich in den friesischen Marschgebieten und verbreitete sich dann auch auf die anschliessenden Geestgebiete und fand seine Verbreitung im Nordseeküstenraum von Westflandern bis nach Schleswig-Holstein.

Klöntür, keine ostfriesische Besonderheit, aber hier häufig anzutreffen. Eine zweiflügelige Tür, nicht längs-, sondern quergeteilt, ermöglichte den Rauchabzug ohne dem Vieh Zugang ins Haus zu gewähren. Außerdem sehr praktisch beim Klönschnack zum Auflehnen.

Als Kübbung wird die Abseite unter der Traufe bezeichnet, die auf der einen Seite des Gulfhofes die Stallungen für das Vieh, auf der anderen Seite die Durchfahrt für die Erntewagen beherbergte.

Der Maljan, Bram, Brant, Firstspitze, Geck, Giebelspiess war ursprünglich traditioneller Bestandteil eines konstruktiv bedingten Übergangs zwischen First und Ortgang von stroh- oder reetgedeckten Gebäuden. Es ist ein kurzer, senkrechter Stab, später auch Brett mit allerlei Verzierungen, den First etwa einen halben Meter überragend. Vorgänger sind seit etwa 700 bekannt (auf einem gotischen Bildstein). Aber auch auf dem Teppich von Bayeux (1070) sind englische Häuser abgebildet mit einem senkrechten Stab am Vorder- und Hintergiebel. Zeichnungen der Niederländer aus dem 17. Jahrhundert zeigen auf holländischen und westfriesischen Bauernhäusern einen verzierten Stab auf der Giebelseite. Für Ostfriesland lässt sich die älteste Abbildung in J.C.Müllers Memoriale linguae Frisisicae nachweisen. Der Maljan gilt mit seinen meist blumenartigen Motiven – Tulpen oder Lilien – im allgemeinen als Heils- und Schutzzeichen.

Ostfriesische Ecke.

Beim Blockverband, traditionell in Ostfriesland, wechseln Läuferreihen mit Binderreihen. Bei der Ausbildung von Ecken wird z.B. die Läuferreihe der Traufseite die Binderreihe des Giebels.

Sparsam, wie die Ostfriesen sind, vor allem zur Zeit, wo jeder Klosterstein ein Schatz war, fand man auch Verwendung für halbe oder gebrochene Steine, indem man nach dem Setzen des Ecksteins, (je nach Sicht Läufer oder Binder) erst einen Viertelstein setzte, bevor die Binder- oder Läuferreihe fortgesetzt wurde.

Pavleuzen, regionaler Ausdruck für Bodenplatten, die aus den hiesigen Tonvorkommen oftmals noch im Feldbrand relativ weich gebrannt wurden (geringe Brenntemperatur) und als Fussbodenbelag den Stampflehmboden ersetzten. Sie wurden in der Regel »gniersch«, d.h. ohne Fugen im Lehm- oder Muschelkalkbett verlegt. Weiterentwickelte Formen sind die honiggelb oder gelblichgrün glasierten Formen, die im Schachbrettmuster verlegt wurden.

Eine Regenbacke fand sich früher als Wasserspeicher in jedem ostfriesischen Haus. Ein gemauertes Becken mit Gewölbe, meist unterirdisch, sammelte das Dachflächenwasser auf und diente als Trinkwasserreservoir, da das Brunnenwasser durch die Meeresnähe meist brackig (salzig) war.

Schildgiebel. Die über das Dach hinausragenden, einen »Schild« bildenden Giebel begründen eine Vielzahl von Ausgestaltungen. Treppen- oder Stufengiebel waren besonders in der Zeit der Gotik verbreitet. Man findet sie in alten norddeutschen Städten. Weiterentwickelte Formen sind die des Fialengiebels und Volutengiebels. Je nach Modeströmung der jeweiligen Stilepoche unterscheidet man Schnabelgiebel, Halsgiebel, Glockengiebel, Sprenggiebel, Schwanenhalsgiebel.(siehe auch Bild Beitelmauerwerk)

Schill (zoolog.: Konchylie), auch Bruchschill genannt, ist eine gesteinsbildende Anreicherung von ganzen oder zerbrochenen Schalen abgestorbener Muscheln, Schnecken, Krebsen wie anderer Organismenhartteilen.

Wir haben hier für Sie 2 Artikel zur Verarbeitung des Schill veröffentlicht:

"Schillfang und Kalkbrennereien in Ostfriesland."
Von Dr. Heide Braukmüller
und
"Schill - Alter Baustoff neu entdeckt" (Text von Hanne Klöver)

(Abgedruckt im Ostfriesland-Magazin Nr. 10/2000, S. 110ff)
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Schillfang
und Kalkbrennereien in Ostfriesland.

Von Dr. Heide Braukmüller

Zum Vermauern von Ziegelsteinen wird ein Bindemittel benötigt. Dazu verwendet man in der Regel Fertiggemische, die u. a. Kalk-, Sand- und Zementanteile enthalten und dauerhaft sind. Das war nicht immer so. Lehm oder Lehmmörtel z. B., verarbeiten die Menschen schon, als sie begannen, feste Wohnungen zu bauen. Dieses Baumaterial findet noch heute u. a. in Marokko und verschiedenen Ländern der Dritten Welt Verwendung. Im Alten Reich der Ägypter benutzten die Bauhandwerker bei den Pyramidenbauten Gips als Mörtel. Dieses Bindemittel war in Ostfriesland nicht vorhanden, bekannt war aber das Vermauern von Ziegeln mit Lehm.

Diese Verfahrensweise in den Küstengebieten der südlichen Nordsee fand im Großen und Ganzen Ablösung durch die Verarbeitung von Baukalk, der vornehmlich aus Muschelschalen hiesiger Wattengebiete gewonnen wurde. Daneben benutzte man bis Anfang dieses Jahrhunderts weiterhin Lehmmörtel, z. B. im Rheiderland beim Bau der kleinen Landarbeiterhäuser. Deren Außenmauerwerk bestand aus Ziegeln, der Verbund aus Lehm, die Fugen aus weißem Muschelkalk. Einfachste Behausungen wiesen aus Kostengründen lediglich belehmte Wandungen auf, wie die Katen in Moordorf bei Aurich. Der Mauerkalk aber erweist sich als dauerhafter und widerstandsfähiger gegenüber den unterschiedlichen Witterungseinflüssen.

Der Beginn der Verarbeitung von Muschelschalen zu Kalk ist für die hiesige Region zeitlich nicht genau auszumachen. Es läßt sich wohl sagen, daß im Jahre 1546 eine Emder Stadtrechnung einen Posten Torf zum Brennen von Muschelschalen für den Neubau des dortigen alten Rathauses ausweist. Auch beim neuen Rathaus, das in den Jahren 1574 bis 1577 entstand, wurde Muschelkalk verwendet. Im Rheiderland wie auch im übrigen Ostfriesland steht kein Kalkgestein an. Die Verkehrsverhältnisse zu solchen Rohstofflagern, z. B. nach Westfalen, erwiesen sich früher als recht schwierig, demnach auch zu kostspielig. So war man hierzulande auf die Gewinnung von Kalk aus Schill (nd.: Schille, Nünen, Kipkes, Kapkes, Schannelke) angewiesen.

Schill (zoolog.: Konchylie), auch Bruchschill genannt, ist eine gesteinsbildende Anreicherung von ganzen oder zerbrochenen Schalen abgestorbener Muscheln, Schnecken, Krebsen wie anderer Organismenhartteilen. Er lagert z. B. vor der ostfriesischen Küste und in den Flussmündungen. Schillanreicherungen entstehen durch Strömung als Anhäufung auf dem Boden des Wattenmeeres, der Seegatten oder vor den Inseln und hier auch, durch Brandung bedingt, im Strandbereich. Es können sich reichhaltige Depots bilden, deren Ausbeute sich lohnt. Früher waren sie so kostbar, dass im 18. Jahrhundert Übergriffe niederländischer Fischer auf die reichhaltigen ostfriesischen Schillbänke vorkamen.

Für Ostfriesland galt der Rohstoff Jahrhunderte hindurch als überaus gewinnträchtig, denn er fand Verwendung als Futterkalk, Düngemittel (im Besonderen zur Kultivierung der Moore) und Maurerkalk. Dieser entstand hierzulande durch das Brennen von Schill. Das geschah wie bei der Ziegelherstellung mit Grautorf, der aus den Fehnen auf kleinen flachbodigen Frachtschiffen angefahren wurde, so wie es auch bei der Ziegelherstellung alten Stils der Fall war.

Die Kalkbrennereien (nd.: Kalkwarfen) oder Schilkereien suchten als Standort die Nähe guter Transportmöglich- keiten. So lagen sie meist an Wasserstraßen und befanden sich an vielen Hafen-, Siel- und Fehnorten in Ostfriesland, so z. B. in Rhauderfehn, Weener, Jemgum und Ditzum. Hier konnten die Grundstoffe Torf und Muschelschalen gelöscht und wie die Fertigware Kalk geladen werden. Die Angaben über die Anzahl der Betriebe schwanken. Nach Arends, Fr. (Ostfriesland und Jever, Emden, 1818) gab es um 1820 in Emden vier Anlagen, in Leer drei, in Weener zwei, in Norden; über Greetsiel heißt es: "(...) kaum andere als Schiffe mit Torf, Sand und Muschelschalen laufen ein."

Und de Vries, J. Fr. (Ostfriesland: Land und Volk in Wort und Bild, Emden 1881) gibt für Ostfriesland insgesamt 30 Kalkbrennereien an. In Ditzum erinnert heute noch ein Flurstück, nämlich die "Kalkwarf" an diese Zeit und in Emden gibt es eine so genannte Straße. Einen Schillverarbeitungsbetrieb größeren Umfanges gab es z. B. in Norden (seit 1893) und Leer (seit 1926). Sie verarbeiteten den Grundstoff zu Futter- und Düngekalk.

Das Brennen der Muschelschalen zu Baukalk geschah zunächst im Freien, nämlich in Gruben, Meilern oder, ähnlich dem Backstein-Feldbrand, in Feldöfen. Dieses Verfahren erfuhr in der hiesigen Region große Verbreitung. Verbessert wurde die Brenntechnik in aufgemauerten runden Öfen, den sogenannten Kalk- oder Turmöfen, die sich nach oben hin zu einem Schornstein verjüngten. Alle genannten Ofentypen arbeiteten periodisch. Es bestanden aber auch kontinuierlich brennende Einrichtungen - ähnlich den Ziegelei-Ringöfen. Eine Beschreibung des Feldofenverfahrens gab uns Johann Conrad Freese (Ostfries- und Harlingerland nach geographischen, topographischen... Verhältnissen, Aurich, 1796). "Man nennet den wechselweise geschichteten Torf und Schille, ein Schillfeuer, welches dergestalt angelegt wird, dass man erst eine Lage oder Schicht Torf (Grautorf), dann zwei Hand hoch Schille oder Muscheln, dann wieder zwei bis drei Reihen Torf und darauf wieder Muscheln, bis zur gehörigen Höhe aufgethürmet und oben etwas spitz zulaufen lässet." Das geschah auf einer freien Fläche im Rechteck oder Kreis im Ausmaß von 10 bis 16m.

In diesem Ofen befanden sich waagerecht liegende Schürgassen, meistens 4 bis 6. Sie mündeten strahlenförmig in den Abzugsschacht, der beim Einrichten der Anlage in der Mitte freigelassen worden war. Die Öffnungen der Schür- gassen (Schür- oder Mundlöcher) konnten je nach Bedarf geschlossen oder geöffnet werden. Um die Luftzirkulation optimal zu gestalten, nahmen die Kalkbrenner dafür Reisigbündel oder Holzklappen. So regulierten die Kalkbrenner das Feuer. Bei Fertigstellung erreichte der Aufbau bei etwa 10 bis 12 Schichten 2 m Höhe. Es wurde, wie beim Ziegelfeldofen, mit Grassoden belegt oder mit Erde bedeckt, um u.a. die Hitze im Einsatz zu halten.

Die Arbeiter legten das Feuer so, indem sie zwei bis drei Eimer Torf in den Schornstein packten, ebenso in die Luft- kanäle. Diese wurden jeweils schon beim Anlegen mit Torfgrus, Holz oder Reisig und Torf bestückt. Das Brennmaterial entfachten die Kalkbrenner später auch wohl mit Hilfe von Petroleum. Der Produktionsvorgang erforderte dringlich ein mäßiges Anfeuern des Einsatzes und ein umsichtiges Brennen. Nach vier bis fünf Tagen, spätestens nach einer Woche, war der Brennvorgang abgeschlossen. Dann nämlich war der Schill sozusagen gar. Als Ergebnis lagen die weiße Asche des Torfs und der Muschelkalk vor. Zwölf Stunden nach Erlöschen des Feuers konnte dieser abgebaut werden. Der Branntkalk lag nun zum Vertrieb klar. Für seine Verwendung als Mörtel mußte er dann noch mit Wasser gelöscht und mit Sand angereichert werden. Feinster Kalk diente zum Tünchen der Wände (nd.: Wittekalk).

Ähnlich ging der Vorgang im festen Ofen, dem sogenannten Turmofen, vor sich, der nach und nach das Brennen auf dem freien Feld ablöste. Diese Anlage war einfacher zu handhaben, ergab bessere Qualität und das bei höherem Ausstoß. Der Turmofen fuhr deshalb einen wesentlich größeren Gewinn ein.

Diese althergebrachten Kalkherstellungen waren in Ostfriesland bis zum Beginn dieses Jahrhunderts üblich. Günstigere Verkehrsmöglichkeiten nach Westfalen machten dann die Einfuhr des dort abgebauten Kalks nach Ostfriesland möglich, und die hiesige Schillbrennerei kam dadurch allmählich zum Erliegen.

Jahrhunderte hindurch stellten die Schillfischerei wie auch die Kalkbrennerei für Ostfriesland einen nicht unbedeutenden Wirtschaftszweig dar, der überdies im Küstenbereich und entlang den Wasserstraßen vielen Kalkbrennereien Lohn und Brot bot.

In der Regel betrieben vermögende Kaufleute die Kalkbrennereien und die Arbeiter kamen wie bei der Backstein- herstellung aus der Fürstentum Lippe. Vom 16. bis 18. Jahrhundert war die Muschelfischerei für die ostfriesischen Inseln wie auch für das nahe Küstengebiet ein gewinnbringendes Gewerbe. Später erwies sich der Schill auch für die Fehnschiffer, die mit ihren "Torfmuttjes" die Inseln mit Torf belieferten, als Rückfracht recht einträglich. Im Watt ging der Muschelabbau während der günstigen Ebbezeit vor sich, wenn die Bänke frei lagen. Daran beteiligten sich in großem Maße die ostfriesische Kleinschiffahrt von den Inseln, aus den Küsten- oder Flusshäfen, hier dann Schillschifffahrt genannt. Kleine flachbodige Segler, die Schillkers mit 10 bis 30 Last waren im regen Einsatz tätig. Dem Schiffer zur Seite stand im allgemeinen ein Knecht bzw. seine Ehefrau oder ein erwachsener Sohn, dazu in der Regel ein Knabe. Bei Schillfahrten erhöhte sich die Besatzung meistens um einen Fahrensmann.

Auf den Inseln trugen zunächst vornehmlich Frauen die Last des Muschelabbaus (ndt: Schillen). Diese Muschel- fischerinnen mit ihren hochgeschürzten Röcken waren an den Stränden der Ostfriesischen Inseln eine bekannte Erscheinung. Während der Ebbezeit stachen sie mit einer etwa 30 cm langen und 50 cm breiten eisernen Forke (Schillgabel, nd.: Schillförk) die Bänke im nahen Wattengebiet der Inseln ab und schöpften die "Schille" in Weiden- körbe oder Kisten (Wasche), deren Boden aus fingerdicken, gleichgerichteten Weidenruten bestand. Das Freiwaschen der Ernte von Sand geschah im nahen Priel durch das Schwenken der Behälter und das auch während der Nachttide. Auch an den Stränden verrichteten die Insulanerinnen die schwere Arbeit. Das Schillgraben wie auch die Schillwäsche erforderte viel Kraft und Mühe.

Die Fehntjer Schiffer, auch die professionellen "Schillfänger", stachen wie die Inselfrauen die Muscheln ab. Sie gingen bei günstigen Tideverhältnissen an den Muschelbänken, die sie bei Niedrigwasser mit einer Bake gekennzeichnet hatten, vor Anker und ließen ihre Schiffe trockenfallen. Sie hatten es aber einfacher als die Insulanerinnen, weil sie die gefüllten Waschen, die sie während der Zeit niedrigen Wasserstandes an die Großbäume ihrer Lastschiffe hängten, nicht zu tragen brauchten. Bei auflaufendem Wasser, bis es ihnen zu den Knien stand, schwenkten sie die Behälter so leichter durch das Wasser und hievten die Ernte dann an Bord. In drei bis vier Tagen etwa waren die Segler vollgeladen.

Bekannte Schillfänger waren damals die "Immanuel" aus Neuharlingersiel, die "Capelle" und die "Pionier" aus West- rhauderfehn. Ende des 19. Jahrhunderts kamen die "Schillsuger" auf, die die Muschelschalen mit Maschinenkraft durch ein Rohr in den Laderaum beförderten. Durch diesen Schillfang erfuhr die hiesige Baukalkgewinnung noch einen Aufschwung, kam aber dennoch aufgrund der günstigen auswärtigen Konkurrenz zum Erliegen. Künftig galt die Ausbeute der Dünge- und Futterkalkverwertung. Zu den Hauptabnehmern gehörte u. a. die Kalkmühle J. Connemann in Leer.

Bis heute wird vor den Küsten Ostfrieslands, in der Jade und im niederländischen Wattengebiet Schill abgebaut - allerdings mit Hilfe moderner Saugbagger. Der letzte Schillsauger an der Ems war die "Fünf Gebrüder", die Ditzum als Heimathafen hatte.

In jüngster Zeit steht der Abbau und die Verwendung von Schill aus der Emsmündung in der Presse wieder zur Diskussion. Es geht dabei nicht um die Herstellung von Kalkmörtel, sondern um die Nutzung des Rohstoffes aus dem Meer zu Naturbausteinen, Wegebaumaterial und als Futterkalk und Düngemittel. In den Niederlanden ist der Abbau des Schills und dessen Verwendung nie aufgegeben worden. 

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Schill - Alter Baustoff neu entdeckt

Text von Hanne Klöver

(Abgedruckt im Ostfriesland-Magazin Nr. 10/2000, S. 110ff)

Schillfeuer - noch bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein vertrauter Anblick in Ostfriesland. Die Verarbeitung von Muscheln zu Muschelkalk war hierzulande eine der Grundvoraussetzungen für den traditionellen Klinker- und Backstein-Hausbau. Heutzutage entdecken Baufirmen den alten Werkstoff neu. Er wird zur Restaurierung von alten Gemäuern eingesetzt. Wer über den Vorplatz der reformierten Kirche in Hinte spaziert, bekommt die Jahrhunderte alte Bautradition sofort zu spüren. Unter den Füßen knirscht und knackt es - Muschelschalen zerspringen. Rund um den Kirchenbau aus dem späten 15. Jahrhundert und auch am Glockenturm daneben (13. Jahrhundert) liegen Herzmuscheln. Der maritime Bodenbelag soll gegen Unkrautbewuchs helfen. Aus Muscheln wurde einst ein wertvoller Baustoff gewonnen. Wer mit den Augen das alte Kirchengemäuer in Hinte abtastet, der entdeckt nämlich: Hier wurde nicht Mörtel aus Steinkalk verarbeitet, sondern Muschelkalk in die Fugen eingearbeitet. Hin und wieder sind noch Reste kleiner Muschelstücke erkennbar, die den Kalkbrand im Schillfeuer überstanden. So entschloss sich der Kirchenrat in Hinte, bei der jetzt anstehenden Sanierung des Gebäudes wieder auf den historischen Baustoff zurückzugreifen. Die Firma Heikens & Wilts aus Soltborg ist einer der wenigen Betriebe, die sich auf die Sanierung alter Gemäuer mit Muschelkalk spezialisiert haben. Die Firma bezieht den Muschelkalk von einem Bremer Baustoffunternehmen. "In Ostfriesland wird die Ware nicht mehr hergestellt", bedauert Firmenchef Wilfried Heikens. Der aus Muscheln gewonnene Kalk wurde Schill, Nünen oder Schenelke genannt. Ausgrabungen auf dem Klostergelände Ihlow weisen Schill bereits als Baustoff zu Beginn des 13. Jahrhunderts nach. Auch aus späteren Jahrhunderten ist bekannt, daß Schill regelmäßig zur Sanierung der Kirchenmauern gebrannt wurde. Die Heimatforscherin Lore Schnettler etwa fand in Westerbur in den Kirchenrechnungsbüchern des 17. Jahrhunderts Quittungsbelege über das "heilige Schillfeuer". Es brannte auf den Kirchenländereien, wenn Kalk für den Bau oder die Ausbesserung einer Kirche benötigt wurde.

Bald kam Kalk aus Muscheln auch beim herkömmlichen Hausbau zum Einsatz. Friedrich Arends berichtet in der "Erdbeschreibung des Fürstentums Ostfriesland und des Harlingerlandes", daß es im Jahr 1823 hierzulande 60 Kalkbrennereien gab. Der Rohstoff wurden durch das "Schillbögeln" gewonnen. Dabei wurden die Muscheln offenbar mit einer Art Käscher aus dem Meer geholt, wie auf einer Zeichnung von Poppe Folkerts zu sehen ist.

In der Firmenchronik der Leeraner Firma Connemann wird noch eine andere Technik beschrieben. Die Muscheln wurden während der Ebbezeit in große, flache, hölzerne Karren geschaufelt, deren Boden aus einem Siedegewebe bestand. Sie wurden anschließend in die Brandung geschoben und dadurch sandfrei gespült, dann in Schiffe umgeladen und nach Leer und in die angrenzenden Moordörfer gebracht.

Meist erledigten Fehnschiffer den Transport. Sie lieferten Torf auf die Inseln und nahmen Schill mit zurück als Ladung. Diesen lieferten sie an einzelne Abnehmer auf den Fehnen, die dort Schillöfen betrieben, denn mittlerweile verwendeten die Menschen Schill auch für den herkömmlichen Hausbau. Der Rohstoff wurde aber auch in das Groningerland und nach Hamburg verschifft.

Auch Frauen arbeiteten bei der Schillgewinnung. Das ist in einem Roman von Sophie Fastenau nachzulesen, der auf einer alten Pfarrchronik des 18. Jahrhunderts fußt. Sobald Ebbe war, schaufelten sie die Muscheln mit etwa 30 bis 45 Zentimeter breiten Forken in geflochtene Körbe. Anschließend reinigten sie den mit Sand behafteten Rohstoff mit Wasser aus den Prielen.

Im Heimatmuseum Dykhus auf Borkum wird eine Zeichnung aufbewahrt, die eine Frau mit Muschelkörben am Strand zeigt. Die Methode vom Schiff aus war aber offenbar effektiver, denn um die Mitte des 18. Jahrhunderts war ein Fischer in der Lage, während einer einzigen Tide bis zu 30 Tonnen Muscheln zu holen. Die ostfriesische Gesamtproduktion belief sich in den Jahren 1740 bis 1766 auf 2100 Last, was etwa 4200 Tonnen waren. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts wurden jährlich bis zu 31.500 Tonnen gewonnen.

Allerdings: Die Behörden verboten den Schillabbau immer wieder. Die an der Nordsee abgegrabenen Muschelbänke veränderten das Strömungsverhalten des Meeres, was den Bestand der Inseln gefährdete. Hermann Soeke Bakker berichtet in einem Aufsatz, daß im Jahr 1797 gar ein mit vier Kanonen bestücktes Wachtschiff vor den Inseln positioniert wurde, um die Einhaltung dieses Verbots zu überwachen.

Doch die Küstenbewohner wollten von dieser einträglichen Einkommensquelle nicht lassen, zumal die Nachfrage aus dem Binnenland immer größer wurde. Im Jahr 1855 hatte die Firma Connemann in Leer ein Fabrikgrundstück an der Mühlenstraße 38 erworben, wo mit Kalköfen des Kalkbrenners Stael gearbeitet wurde.

Später im Jahr 1895 nahm die Firma als erste deutsche Fabrik eine Muschelkalkmühle in Betrieb. Die Seemuscheln wurden zu Hühnerfutter vermahlen, um Kalk zur Bildung der Eierschale zu bekommen. Die immer größere Nachfrage nach Muscheln führte seit dem Jahr 1920 dazu, dass Schiffsbagger den Rohstoff hoben. Die Firma Meyer und Poppe etwa erledigte diese Arbeit von Varel aus. Beliebt war der Muschelkalk übrigens auch als Dünger in Gärtnereien und in der Landwirtschaft.

Noch um 1950 war in Bensersiel ein Turmofen zum Brennen von Schill im Einsatz. In Esens am Falkhammerweg steht heute der wohl letzte Schillbrandofen Ostfrieslands überhaupt. Der an eine überdimensionale Teedose erinnernde Bau steht inmitten eines Neubaugebietes. Ein etwas eigentümlicher Anblick, doch ein kulturgeschichtliches Denkmal Ostfrieslands ist erhalten geblieben.

In früheren Zeiten waren generell primitivere Modelle im Einsatz. Wie ein einfacher Schillofen betrieben wurde, darüber gibt es einen Bericht aus Idafehn von Ludwig Nannen: "Die Anlage zum Kalkbrennen bestand im Wesentlichen aus einer runden Schutzmauer von zirka 1,50 Meter Höhe, die nach einer Seite hin geöffnet war. Bevor man mit dem Einfüllen von Torf und Schill begann, wurde in der Mitte des Innenraums der 'Schornstein' gebaut, der aus losen Torfsoden bestand und während der Beschickung langsam mit hochgestapelt wurde. Zum Kalkbrennen wurden große Mengen Brenntorf benötigt, allerdings nicht die besten Sorten, sondern der minderwertige Splinttorf.

Die Einfüllung erfolgte schichtweise, angefangen mit einer dicken Lage Torf, darauf eine Lage Schill, und dann Schicht um Schicht bis zum oberen Rand der Mauer. Dann erhielt das Ganze noch einen Aufbau, der sich bis zur Spitze treppenartig verjüngte. Jetzt war die Anlage soweit hergerichtet, daß der Ofen angezündet werden konnte. Dies geschah, indem man einen Behälter mit glühenden Kohlen von oben in den 'Schornstein' schüttete.

Bis zu zwölf Tage dauerte der Brennvorgang - eigentlich eher ein Schwelen des Feuers - in der Kalkbrennanlage. Dabei entwickelte sich viel Rauch, wogegen Anwohner immer wieder protestierten. Der Heimatforscher Gerd Minken Saathoff berichtet von einer Notiz in den Akten des Niedersächsischen Staatsarchivs in Aurich, wonach sich Anwohner einer Kalkbrennerei in Emden im Jahr 1754 über den massiven Rauch beschwerten.

Wenn dann schließlich die letzte Torfsode verbrannt und kein Rauch mehr zu sehen war, konnte der Kalk noch nicht sofort abtransportiert werden. Es dauerte noch weitere Tage, dann erst war die Asche abgekühlt, und das Produkt konnte abgefahren werden. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts nahm die Bedeutung von Muschelkalk ab. Nach dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur wurde Steinkalk aus Westfalen eingeführt.

Über viele Jahrzehnte hinweg war Muschelkalk im Bauhandwerk kein Thema mehr. Erst im Jahr 1985 bekam die Firma Heikens & Wilts den ersten Muschelkalk-Auftrag. Wilfried Heikens erinnert sich: "Bei der Sanierung von historischen Kirchenbauten wird etwa seit dieser Zeit wieder Wert auf die originalgetreue Rekonstruktion eines Gebäudes gelegt. Und dazu gehört im sichtbaren Gemäuer eben auch die Verarbeitung von Muschelkalk."

Mitarbeiter Heinrich Zuidema - seit acht Jahren mit der Sanierung von historischen Gebäuden beschäftigt - hat das Fundament der reformierten Kirche in Hinte teilweise freigelegt. Die Feuchtigkeit hat die Fugen nahezu aufgelöst. "Was später wieder unter die Erde kommt, wird aus Kostengründen mit normalem Kalkmörtel verfugt", erläutert der Maurer.

Muschelkalk sei nämlich teurer als normaler Kalk. Etwa 30 Mark pro Sack koste der historische Baustoff. Für etwa acht Mark sei die gleiche Menge herkömmlichen Kalks zu haben. Firmenchef Wilfried Heikens: "Kostet das herkömmliche Einfugen mit Zement pro Quadratmeter etwa 15 Mark, muß für dieselbe Dienstleistung mit Muschelkalk 35 Mark bezahlt werden." Aber auch früher schon sei Muschelkalk ein kostspieliger Baustoff gewesen. Deshalb seien die Steine in der Regel mit Lehm vermauert und nur die Fugen mit Muschelkalk bearbeitet worden.

Das habe seinen guten Grund, wie Maurer Heinrich Zuidema aus Erfahrung berichtet: "Der Baustoff Muschelkalk darf nicht zu trocken gelagert werden. Noch Tage nach dem Einfügen ist auch die verarbeitete Wand feucht zu halten. Bindet der Muschelkalk zu schnell ab, dann wird er bald rissig und krümelt spätestens nach einem Jahr wieder aus den Fugen heraus."

Dennoch: Heinrich Zuidema macht die Arbeit mit diesem historischen Baustoff viel Freude. Der Maurer hat seine eigene Verarbeitungstechnik entwickelt, er kennt jeden Handgriff. Selbst sein Handwerkszeug hat er selbst gefertigt. Zu seiner Grundausstattung gehören ein "Fjeu-Iesder" (hochdeutsch: Feucht-Fugspachtel) und ein "Offriev-Stockje" (hochdeutsch: Abriebstock). Bis zum Ende des Herbstes noch wird die Sanierung des Hinter Kirchenbaus in Anspruch nehmen. Dann wird die reformierte Gemeinde wieder ein Gotteshaus ganz im ursprünglichen Baustil sein Eigen nennen können.

Quellen:

Hermann Soeke Bakker: Blütezeiten der Wattfischerei. In: Unser Ostfriesland 1973

Wilhelm Connemann: 200 Jahre Firmengeschichte. Leer 1950

Ludwig Nannen: Von Moorpionieren, Kolonisten und Fahrensleuten:

Hundert Jahre Idafehner Siedlungsgeschichte. In: Friesische Blätter 1971

Gerd Mimken Saathoff: Schill - Grundstoff aus dem Meer. In: Der Deichwart 1989

Die Upkamer ist ein Raum über einem Halbkeller. Durch den hohen Grundwasserspiegel bedingt war es technisch nicht möglich, in früheren Zeiten einen geschosshohen Keller ohne die Gefahr eines Wassereinbruchs zu bauen. Oftmals befanden sich die Butzen in der Upkammer, die keine volle Geschosshöhe aufwies.

Warf, auch Wurt als Bezeichnung für künstlich aufgeworfene Erdhügel, die zum Schutz vor Hochwasser als Siedlungsfläche dienten, sowohl für Einzelanlagen, als auch für ganze Dörfer. Die Krummhörn ist wohl das grösste Siedlungsgebiet für diese Wohnform.

Die Windfeder ist ein rechtwinkliges Giebelbrett zum Schutz der Dachkante am Ortgang gegen Wind- und Wasserschäden. Es umschliesst den empfindlichen Übergang zwischen Mauerwerk und Dacheindeckung.